Institut für den Nahen und Mittleren Osten
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Code of Conduct

1. Gelebte Diversität

Wir am Institut für den Nahen und Mittleren Osten sind eine vielfältige Gemeinschaft von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden und begreifen dies als unsere Stärke. Bei uns begegnen sich Menschen verschiedenster Kulturen, Religionen, Lebensweisen, Hintergründe und Ziele. Zum Institutsleben gehören folglich neben einer produktiven Zusammenarbeit auch Konflikte. Dabei sind eine konstruktive und offene Diskussionskultur sowie eine kritische Auseinandersetzung miteinander unabdingbar, die Respekt gegenüber der Pluralität von Themen und Methoden, die es an unserem Institut gibt, voraussetzen. Wir sehen es als unser Ziel, eine demokratische Universität zu leben, an der facettenreiche und ergebnisoffene Wissenschaft praktiziert und gefördert wird.

2. Das Institut als inklusiver Ort

Zum Zweck der gemeinsamen Arbeit, Forschung, Lehre und des Lernens bilden wir eine aufgeschlossene Gemeinschaft. Um eine dafür geeignete Atmosphäre zu schaffen, ist es wesentlich, dass wir uns mit Toleranz, Respekt, Freundlichkeit und Solidarität begegnen. Wir setzen uns gegen jede Form von Diskriminierung und Benachteiligung ein. Darunter verstehen wir unter anderem Benachteiligung, aufgrund von körperlichen sowie geistigen Beeinträchtigungen, rassifizierenden Zuschreibungen, Alter, familiären Verhältnissen, biologischem Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, politischen Sichtweisen und Religionszugehörigkeit. Unsere persönlichen Hintergründe und identitätskonstituierenden Eigenschaften, aber auch unsere Positionen innerhalb des Instituts, können Aspekte sein, die zur gemeinsamen Diskussion anregen. Wir streben ein partizipatives, kooperatives und kollegiales Miteinander aller am Institut Tätigen an, das Kritik, eine offene Diskussionskultur und Mitgestaltung fördert. Ein solches Miteinander erachten wir als schätzens- und schützenswert.

Sollte sich jemand diskriminierend verhalten, so trifft dies nicht nur die einzelne Person, sondern auch uns als Gemeinschaft. Dann ist es an uns allen, aktiv und couragiert füreinander einzutreten und uns mit den Betroffenen zu solidarisieren. Besonders gegen rassistische und sexistische Übergriffe und die Ausnutzung von Machtpositionen möchten wir Schutz bieten. Gemeinsam mit der Fachschaftsvertretung und den Mitarbeitenden wird die Institutsleitung allen Beschwerden wegen ethisch nicht zu vertretendem Verhalten nachgehen. Betroffene Personen werden geschützt, Beteiligte gehört und gegebenenfalls werden Schritte zur Schlichtung und/oder (rechtliche) Maßnahmen eingeleitet.

Um von unserer Vielfalt zu profitieren, wollen wir unsere Ideen, Theorien und Meinungen in einem offenen Umfeld, gleichberechtigt und mit gebührender Wertschätzung, diskutieren können. Darum wollen wir uns selbst und andere kritisch hinterfragen und so zur Forschung und Lehre an unserem Institut und zu einer freien Wissenschaft beitragen.

3. Ansprechpersonen

Alle Studierende und Mitarbeitende können sich mit Problemen und Fragen an eine Ansprechperson des Instituts wenden. Die individuellen Grenzen, innerhalb derer sich eine Person wohl und sicher fühlt, sind unterschiedlich. Genau deshalb sind wir angehalten, einen bewussten Umgang miteinander zu pflegen. Wer sich benachteiligt oder bedroht fühlt, kann sich jederzeit an eine der unten stehenden Anlaufstellen wenden. Es wird empfohlen, Vorfälle schriftlich zu dokumentieren und mit einer Vertrauensperson am Institut zu sprechen.

Institut für den Nahen und Mittleren Osten

Alle Dozierende und die Fachschaftsvertretung
https://www.naher-osten.uni-muenchen.de/personen

Studiengangskoordinatorin: Sabrina Zahren
089 / 2180 - 3932
sabrina.zahren@lmu.de

Weitere mögliche Ansprechpersonen der LMU

Frauenbeauftragte der Fakultät 12: Prof. Dr. Julia Budka
089 / 289 - 27543
julia.budka@lmu.de

Frauenbeauftragte der Universität: Dr. Margit Weber
089 / 2180 - 3644
frauenbeauftragte@lmu.de

Kontaktstelle für Gleichstellung und Inklusion
Eva Harter und Alejandra Riedmiller
089 / 2180 - 5068
diversity@lmu.de

Konfliktbeauftragter für Studierende
Prof. Dr. Stephan Lessenich
089 / 2180 - 5947
stephan.lessenich@soziologie.uni-muenchen.de

Dr. Katharina Kugler 089 / 2180 - 5239
katharina.kugler@psy.lmu.de

Stand Juli 2020

Dieser Code of Conduct ist das Resultat der Zusammenarbeit von Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden des Nahen und Mittleren Osten und wird immer wieder diskutiert und gegebenenfalls überarbeitet.


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